MMag. Barnabas Strutz

Arbeits- und Organisationspsychologe

Klinscher Psychologe

Gesundheitspsychologe

Psychotherapeut

Allgemein beeideter und
gerichtlich zertifizierter Sachverständiger

Psychotherapie

Meine Spezialisierung erfolgte in der Richtung "Existenzanalyse und Logotherapie", wobei ich existenzanalytische Schwerpunkte setze.
Existenzanalyse ist eine anerkannte psychotherapeutische Fachrichtung, sie sieht die Person als Einheit und Ganzheit von Körper, Seele und Geist. Der Begriff „Existenz“ meint ein sinnvolles, in Freiheit und Verantwortung gestaltetes Leben. Die Aufgabe existenzanalytischer Psychotherapie ist es dann, die Person aus den Fixierungen, Verzerrungen, Einseitigkeiten, Hyperreflexionen und Traumatisierungen, die ihr Erleben und Verhalten störend beeinflussen, zu lösen. Der psychotherapeutische Prozess läuft über phänomenologische Analysen von Ressourcen und Problemen hin zur Emotionalität als Zentrum des Erlebens. Therapeutische Interventionen können demnach nicht nur kognitiv erfolgen und wirken, sondern müssen auch emotionale und körperliche Bereiche mit einbeziehen.
Durch mehrere Zusatzausbildungen und das breite Methodensprektrum der Psychologie (klinisch-psychologische Behandlung) stehen mir auch darüber hinaus Interventionen, Methoden und Anwendungsmöglichkeiten zur Verfügung, um den individuellen und vielfältigen Anliegen meiner Klienten entsprechen zu können.

Psychotherapie ist "die nach einer allgemeinen und besonderen Ausbildung erlernte, umfassende, bewusste und geplante Behandlung von psychosozial oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen mit wissenschaftlich - psychotherapeutischen Methoden in einer Interaktion mit dem Psychotherapeuten mit dem Ziel, bestehende Symptome zu mildern oder zu beseitigen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die Reifung, Entwicklung und Gesundheit des Behandelten zu fördern." (VÖPP) Seit 1990 ist "Psychotherapeut" in Österreich ein eigenständiger, freier und wissenschaftlicher Heilberuf. Psychotherapeuten behandeln Menschen in seelischen Konflikt- und Krisensituationen, aber auch in einschneidenden Lebenssituationen. Dabei ist va auch die Therapiebereitschaft von Bedeutung, da eine aktive Mitarbeit immer notwendig ist, um Kompetenzen stärken und Probleme verringern bzw lösen zu können.

Themen:

  • Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung
  • Männer- und Burschenthemen
  • Beziehungsprobleme, Partner, Familie, Paartherapie
  • Elternschaft und Eltern-Kind-Interaktion
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Ängste und Panikattacken
  • Persönlichkeitsstörungen, Persönlichkeitsentwicklungsstörungen
  • Stress, Burnout und Depressionen
  • Traumatische Erlebnisse
  • Lebensveränderungen und Krisen
  • Aggressionsbewältigung

Psychologie/Diagnostik

Diagnostik

Klinische Psychologe klären verschiedene Störungsbilder mit den entsprechenden modernen Verfahren ab und stellen eine Diagnose. Jede Behandlung/Therapie kann nur dann erfolgreich und geeignet sein, wenn zuvor die richtige Diagnose gestellt wird, weil nur dann auch die Therapie effizient und zielgerichtet stattfinden kann. Ich übe meine diagnostischen Fertigkeiten auch in der Johannes Kepler Universitätsklinik Linz aus, diese ist für eine sehr hohe diagnostische Qualität bekannt.


Psychologische Beratung und klinisch-psychologische Behandlung


Klinisch-psychologische Behandlung:

Im Vordergrund einer klinisch-psychologischen Behandlung stehen die Veränderungsprozesse. Therapie ist immer auch "Veränderung", wer etwas anderes erleben will muss sich auch etwas anders verhalten - in den relevanten Situationen. Klinische Psychologen begleiten Menschen über den ganzen Veränderungsprozess hinweg.


Als Sonder- und Heilpädagoge biete ich auch Unterstützung bei folgenden Themen an:

  • Erziehungsberatung
  • Pädagogische Probleme
  • Elterncoaching
  • Familientherapeutische Sitzungen mit pädagogischen Schwerpunkten
  • Stärkung von Eltern von fordernden Kindern

Anwendungsgebiete:

  • Ehe/Beziehung, Sexualität, Familie, Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen, Erziehung, Beruf, Schullaufbahn
  • Depressionen und Burn Out
  • Traumatische Erlebnisse
  • Störungen im Verhalten und den Emotionen bei Kindern und Jugendlichen
  • Bindungsdefizite, Beziehungsstörungen, Mangel an sozialer Kompetenz, Kommunikationsstörungen
  • Ängste, Angstzustände, Phobien und Zwänge
  • Psychosomatische Störungen

Arbeits- und Organisationspsychologe

Die Arbeits- und Organisationspsychologie ist ein Teilgebiet der Wirtschaftspsychologie. Die Organisationspsychologie beschäftigt sich mit der Wechselwirkung von Individuen und Organisation. Die Arbeits- & Organisationspsychologie versucht in der Personal- und Organisationsentwicklung von Unternehmen bzw. Institutionen eine Brückenfunktion zwischen Mensch und Wirtschaft zu schaffen. Meine Angebote tragen wesentlich zur persönlichen Verwirklichung und Zufriedenheit, aber auch zur Wertschöpfung eines Unternehmens bei (persönlicher und ökonomischer Nutzen), sie sollen aber auch Mitarbeitern und Führungskräften dienen, um ihr Potential richtig einzuschätzen, um dieses zu verbessern und zur Zufriedenheit des Individuums selbst und zur kompetenten Anwendung in der Praxis beizutragen

Meine Tätigkeitsschwerpunkte

  • Personalauswahl / Assessment Center
    mit Persönlichkeitsdiagnostik (Stärken, Verbesserungsmöglichkeiten, blinde Flecken)
  • Kommunikation in Organisationen
  • Leadership / Führungspsychologie, Führungscoaching
  • Teamentwicklung und Teamarbeit
  • Organisationsentwicklung: Corporate Identity / Leitbild werbepsychologische Aspekte
  • Coaching (Führungskräfte- und MitarbeiterInnenebene)
  • Arbeitspsychologische Beratung
    • Stress- und Konfliktmanagement, Burnout, innere Kündigung
    • Evaluierung arbeitsbedingter psychischer (Fehl-) Belastungen (gemäß den Vorgaben des ASchG)
    • Prävention

Psychologische Gutachten, Stellungnahmen und familienpsychologische Abklärungen

Gerichtsgutachten werden fast immer anlässlich akuter Krisen oder erst in bereits jahrelang strittigen, sehr konflikthaften und auch sehr emotionalen Verfahren eingeholt, wenn zuvor schon mehrere Experten auf ihrem Gebiet in mehrfachen Versuchen keine Lösung/Einigung erreicht haben und das Kindeswohl weiterhin gefährdet erscheint.
Daher werden Gerichtsgutachten von Andersdenkenden auch häufig kritisiert, in Frage gestellt und Sachverständige und Richter oder auch die KJH werden oft aus rein persönlichen Gründen massiv angegriffen, oft sogar auf sehr zweifelhaften, anonymen Seiten im Internet einseitig und unreflektiert verunglimpft. Diese anonymen und unwahren bzw rein subjektiven Behauptungen disqualifizieren sich von selbst, wenn man sie näher betrachtet. Dennoch soll einführend klargestellt werden:

  1. In Österreich besteht Methodenvielfalt - der SV muss die geeignete Methode wählen und auch verantworten
  2. Ein Gutachten ist eine objektive Fachmeinung eines besonders qualifizierten Experten nach bestem Wissen und Gewissen - nicht mehr und nicht weniger
  3. Alle weitere Fragen, mögliche Widersprüche, diverse Eingaben usw - können bei der Gutachtenserörterung ausführlich diskutiert und abgewogen werden
  4. Für das Kindeswohl gibt es keine bessere Entscheidung als die gemeinsame Lösung des Konfliktes durch die Beteiligten, moderne Gutachten zielen daher verstärkt darauf ab. Jeder Konflikt, jeder Kontaktabbruch usw belastet Kinder massiv und ist als frühkindlicher Stressor oft Hauptverantwortlich für spätere psychische Diagnosen
  5. Trotzdem gelingt es nicht immer, die Betroffenen zu einem gemeinsamen Vorgehen und Ziel zu bewegen, Merkmale gesunder, kompetenter Menschen sind va auch die Fähigkeiten. gewisse Tatsachen irgendwann einmal zu akzeptieren und anzuerkennen, dies kommt allen Beteiligten zugute. Verlierer- und Gewinner gibt es bei Gutachten nicht, sondern eine Empfehlung für die aktuell beste Lösung für die Kinder.
  6. Ich halte mich stets an die in letztgültige, modernste und daher fachlich abgesicherte Empfehlung für Gutachten (Best Practice Manual), bilde mich regelmäßig weiter und habe auch hauptberuflich seit vielen Jahren an kompetenter, verantwortlicher Stelle mit den typischen Fragestellungen intensiv zu tun

Gerichtsgutachten werden direkt den zuständigen Gerichten in Auftrag gegeben. Gutachter sollten immer auch lösungsorientierte Ansätze verfolgen, weil Konsensentscheidungen fast immer schonender und förderlicher für Kinder sind. Auch Elternteile, ihre Anwälte und die KJH (Kinder- und Jugendhilfe) können dem Gericht die Einholung eines psychologischen Gutachtens nahe legen.

Der Gutachter hat den Auftrag, sich neutral und objektiv ein umfassendes Bild über die Verhältnisse der betroffenen Kinder und Eltern bzw. des gesamten Familiensystems einzuholen, oft werden auch Alternativen im entfernteren Familiensystem exploriert. Er soll den Sachverhalt aus psychologischer Sicht beurteilen und dem Gericht empfehlen, welche Regelung dem Kindeswohl am besten dient. Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer bei umfangreichen Fragestellungen liegt bei ein bis drei Monaten, allerdings kann es aufgrund von Ressourcenknappheit auch zu längeren Fristen kommen.

Durch zahlreichen Tätigkeiten, wie etwa als fallführender Psychologe in der JK Uniklinik Linz sowie in der eigenen Praxis und durch regelmäßige Netzwerkarbeit va zur KJH, zu externen Therapeuten, zu Kliniken, Kindergärten, zu Schulen und zu sozialpädagogischen Einrichtungen usw. kann ich als Sachverständiger auf eine breite prognostische, diagnostische, therapeutische, systemische und auch verstärkt entwicklungsrelevante Erfahrung verweisen, die neben der vorhandenen wissenschaftstheoretischen Komponente eine zusätzliche praxisrelevante Haltung und Sichtweise mit sich bringt. Die wesentlichen Fragestellungen aus der Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie sind mir demnach aus der langjährigen eigenen Praxis vertraut, und zwar aus verschiedenen Blickwinkeln, sowohl als Gutachter/Sachverständiger, als auch als Therapeut, Psychologe, Diagnostiker und letztendlich auch als Fallführender mit/in hoch spezialisierten und multiprofessionellen Teams an einer Klinik. Ich halte mich stets an die letztgültigen wissenschaftlichen Empfehlungen (Best Practice Manual).

Ein psychologisches Gerichtsgutachten beinhaltet in der Regel:
  • Exploration beider Elternteile
  • Bei Bedarf testpsychologische Untersuchung der Elternteile, Bezugspersonen
  • Beziehungsaufbau und Befragung bzw wenn nötig auch testpsychologische Untersuchung des Kindes, Entwicklungsdiagnostik, evtl auch Aussagepsychologie
  • Hausbesuche sind oft ebenfalls zweckmäßig bzw notwendig (in der Regel bei jedem Elternteil, bei wichtigen Bezugspersonen oder bei Pflegefamilien bzw. Heimen)
  • Vermittlungsgespräche zur Entwicklung einer einvernehmlichen Lösung, falls beide Elternteile dazu bereit sind (Mediation)
  • Befragung von Auskunftspersonen: z. B. Großeltern des Kindes, neue Lebenspartner der Elternteile
  • Befragung von beteiligten Fachkräften: Erziehern, Lehrern, Sozialarbeitern des KJH
  • Interaktionsbeobachtung des Kindes mit den Elternteilen oder weiteren Bezugspersonen

Privatgutachten

Privatgutachten mache ich nicht mehr, denn dabei besteht immer der stark beeinflussende Druck des privat zahlenden Auftraggebers, ein bereits bestehendes objektives Gerichtsgutachten subjektiv zu kritisieren, den diesbezüglichen Gutachter schlecht zu machen und die persönlichen Anliegen des Auftraggebers positiv zu bewerten. Privatgutachten sind daher nicht objektive, selbst bezahlte Auftragsgutachten und tragen kaum zu einer Lösung bei. Sämtliche Einsprüche, Bedenken, Fragen und Ergänzungen können nämlich ohnedies bei einer Gutachtenserörterung eingebracht werden.

Folgende Eintragungen bestehen in der Liste des BMfJ::

  • Psychologie - Familienpsychologie, Kinderpsychologie, Jugendpsychologie (inkl. Obsorge, Besuchsrecht, Fremdunterbringung, Kindeswohl, Missbrauch, Entwicklung).
    Insbes. für: Aussagepsychologie, Vernehmung von Kindern, kontradiktorische Vernehmung
  • Pädagogik - Heilpädagogik.
  • Pädagogik - Pädagogik im allgemeinen (Systempädagogik).

Über mich


Ich wurde am 21.01.1970 in Kärnten geboren, direkt nach der Matura absolvierte ich die Milizoffiziersausbildung in Graz, anschließend habe ich neben mehreren Zusatzausbildungen auch meine beiden Universitätsstudien berufsbegleitend abgeschlossen, seit 2000 lebe ich in Oberösterreich.

Die Psychotherapieausbildung habe ich 2011 abgeschlossen (Eintragung in die Liste des BMfG), später das Curriculum Arbeits- und Organisationspsychologie.

Aktuell bin ich va in eigener Praxis tätig, zudem fallführender Psychologe an der Johannes-Kepler Universitätsklinik Linz, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger, Klinischer- und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Existenzanalyse & LT).

Ich führe außerdem regelmäßig Vorträge und Trainings für Führungskräfte durch, u.a. an der Sicherheitsakademie des BMI zu den Themen Führung, Führungspsychologie, Zeitmanagement, Führungsethik, Motivation, Konfliktmanagement, Teamentwicklung und Organisationsentwicklung, aber auch bezüglich Prävention (Konflikte, Mobbing, Burn-Out), zudem war ich ua auch im Reha-Bereich (Sportreha) tätig.

Kontakt

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